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Einblicke in unser Gemeindeleben


Seniorenkaffee

Dienstag, 25. September 2018

Das Seniorenkaffee im September widmete sich dem Thema „Patientenverfügung“. Für viele ist dies ein eher schwieriges Thema, da man in unserer „Leistungsgesellschaft“ nur ungern mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert wird. Warum es sich dennoch lohnt, sich dafür Zeit zu nehmen, wurde im eindrücklichen und kurzweiligen Vortrag unseres Referenten, dem Leiter eines Palliativpflegedienstes, mehr als deutlich. Neben der Patientenverfügung wurde auch die universellere Vorsorgevollmacht erläutert, welche beispielsweise bei einigen Krankenhäusern inzwischen zwingend notwendig ist, um im "Fall der Fälle" Auskünfte über den Gesundheitszustand des Ehepartners bzw. des Familienangehörigen zu bekommen. Umrahmt wurde der Nachmittag wie gewohnt von Liedern und Gebet und auch der persönliche Austausch bei Kaffee und Kuchen kam nicht zu kurz.


Taufe in Zellhausen

Sonntag, 16. September 2018

Drei Monate Vorbereitungszeit - so viel Anlauf liegen in unserer Gemeinde zwischen der Ankündigung, dass es eine Taufe geben wird und dem tatsächlichen "Event" am See. In dieser Zeit können potentielle Täuflinge in aller Ruhe abwägen, ob sie sich öffentlich zu Jesus bekennen wollen und durch die Taufe zeigen wollen, dass sie ihm nachfolgen. In diesem Jahr fühlten sich vier junge Menschen zwischen 15 und 21 Jahren bereit, sich taufen zu lassen. In einer Predigt darüber, wie vor 2000 Jahren getauft wurde und welche persönliche Entwicklung laut der biblischen Apostelgeschichte (Kap. 16) einer Taufe immer voraus ging, wurde auch eindrücklich der Bogen zum Hier und Heute gespannt. Denn auch heute gibt es Antworten für Suchende und Hoffnung für Verzweifelte. Nachdem die vier Täuflinge anschließend schilderten, wie sie Gott kennenlernten und was sie bewog, Jesus ihr Leben zu geben, ging es gemeinsam mit ihren Täufern ins Wasser, um sie - wie es damals auch praktiziert wurde - unterzutauchen.

Nach einem rekrodverdächtigen Sommer luden der noch warme See und ebenso rekordverdächtige 28 Grad Lufttemperatur zum Bleiben ein. Und so picknickten wir in großer Runde und nutzten das spätsommerliche Badewetter zum Schwimmen im See.


M&M-Freizeit 2018

30. Juli - 3. August 2018

In den Sommerferien machten wir uns als Jugengruppe (M&M's) mit Fahrrädern auf den Weg nach Michelstadt in ein Freizeitheim. Das Gepäck wurde glücklicherweise mit dem Auto gebracht. Bei hohen Temperaturen fuhren wir von Obertshausen über Seligenstadt und Aschaffenburg mit ausreichenden Trink- und Verschnaufpausen immer am Main entlang. Bei den anschließend zu bewältigenden Höhenmetern stießen wir alle an unsere Grenzen. Dabei wurde uns neu bewusst, wie schön es ist, sich gegenseitig zu helfen, das Fahrrad des anderen zu schieben, Wasser abzugeben, Taschen abzunehmen oder zu motivieren. Während der nächsten Tage beschäftigten wir uns vormittags mit dem 2. Timotheusbrief. Paulus kannte Timotheus und seinen Charakter sehr gut, weshalb er ihn immer wieder anhielt, mutig zur Lehre und zur Wahrheit zu stehen und sich nicht dafür zu schämen. Wir machten uns Gedanken zum Thema „Vorbild“, dass man Menschen hat, die einem selbst ein Vorbild sind, aber auch, dass man anderen ein Vorbild ist.

Nachmittags spielten wir Fußball, bastelten Grußkarten oder veranstalteten Wasserschlachten mit Gartendusche, Eimern und Wasserspritzen. Auch wurden Foto- und Stadtrallyes ins Leben gerufen, natürlich mit total verrückten Aufgaben und Motiven. Abends besprachen wir in großer Runde Erlebnisse des vergangenen Jahres, und unterhielten uns über Themen, die uns bewegten, spielten Kicker, Billard oder Brettspiele.

Besondere Highlights waren unser "bunter Abend", zu dem jeder etwas vorbereitete und das Mafia-Geländespiel, bei dem man Wasser und Mehl in die gegnerischen Lager schmuggeln musste. Selbstverständlich endete das Spiel mit nassen, weißen, verklebten und glücklichen Gestalten, sodass die Gartendusche wieder zum Einsatz kam.

Nach fünf Tagen machten wir uns wieder mit den Fahrrädern auf den Heimweg - wieder bei guter Gemeinschaft, mit ungezählten Trinkpausen und - auch das muss sein - mit jeder Menge Eiscreme in einem Eiscafé.


Mainuferfest 2018

16. und 17. Juni 2018

In diesem Jahr hatten wir auf unserem Stand auf dem Offenbacher Mainuferfest einen Zeichner zu Gast. Unsere Besucher konnten von sich von ihm ein gekonntes Portrait anfertigen lassen. Dazu stellte er für Passanten einige seiner Werke aus, die die Betrachter über Gott ins Nachdenken bringen sollten. So betonte er auf seinem größten Bild etwa die Suche der Menschen nach Dingen die Halt und Glück versprechen und dabei nicht merken, dass Sie das Wichtigeste verpassen. Wie immer gab es an unserem Stand aber auch anregende Bücher, leckeren Kuchen und Raum für gute Gespräche.


Bibelstudierwochenende: Leben als „Kinder des Lichts“

8.-10. Juni 2018

Freitagnachmittag. Wochenende! 20 Leute von jung bis alt verbrachten drei Tage gemeinsam im schönen Odenwald – voller Hausaufgaben. Hausaufgaben? Tatsächlich ging es darum, anhand eines Briefes (1. Thessalonicherbrief) zu lernen, wie man das Meiste aus einem Bibeltext herausholt, durch Gruppendiskussionen, Gedankenimpulse - und eben Hausaufgaben. Über die Zeit lernte man sogar, aus geflügelten Wörtern wie „Kinder des Lichts“ die praktische Bedeutung zu verstehen: Jeder einzelne wurde herausgefordert, auch im Alltag eine Tochter oder ein Sohn des Lichts zu sein. Dazu gehört, einander zu ermuntern und zu erbauen. Und das wurde praktiziert, in der Gemeinschaft, bei Wanderungen durch die schöne Natur. Im Gespräch konnte man die Inhalte nochmals vertiefen und sich austauschen, auch mit Leuten, mit denen man sich vorher vielleicht noch nie richtig unterhalten hatte. Dass ein Wochenende für all das viel zu kurz war, merkte man daran, dass sogar nach dem offiziellen Ende viele noch zum Eisessen in Michelstadt blieben.


Seniorennachmittag

Dienstag, 29. Mai 2018

Das Thema unseres Seniorennachmittags im Mai war dieses Mal „Eric Liddell“. Dessen sportlicher Karriere und insbesondere seiner Glaubenstreue wurden vor einigen Jahren mit dem Oscar-prämierten Film „Die Stunde des Sieges“ ein Denkmal gesetzt. Weniger bekannt, aber nicht weniger beeindruckend war zu hören, dass er auf dem Höhepunkt seines Erfolges sich bewusst für eine Rückkehr in sein Geburtsland China und den dort tobenden Bürgerkrieg entschied. Unsere Gäste erfuhren von seiner unglaublichen Hingabe für die Menschen in seiner Umgebung und von seiner Liebe zu Jesus, die selbst in seinen letzten Monaten in einem japanischen Internierungslager über die Dunkelheit des Krieges siegte. Umrahmt wurde unsere informative und fröhliche Kaffeerunde von Liedern und Gebet, einer „Gehirntrainings-Runde“ und natürlich von selbstgebackenem Kuchen und belegten Brötchen.


Bodensee-Ballade

(anlässlich einer Freizeit unserer jungen Erwachsenen) 10. - 13. Mai 2018

Die PUMAs* packte das Fernweh -
gen Süden ging’s, zum Bodensee.
In Riesenzelten ließ sich’s leben:
zusammen kochen, Natur erleben.

Ob Spielen, Grillen, Kanutour -
in allem gab’s Gemeinschaft pur!
Verrückte Hessen in Konschdanz
auf off’ner Straße einen Tanz?

Die Jugendleiter als Ehrengast
(jetzt leiten wir allein uns fast)
Genossen wir die Zeit im Süden
und Titus schützte vorm Ermüden.

 

*PUMA ist der Name unserer Jugendgruppe. Wir sind zwischen 19 und 23 Jahren alt, treffen uns jede Woche und manchmal fahren wir auch zusammen weg :)


Ein besonderer Abend: "Dinner for them"

Freitag, 4. Mai 2018

An einem Freitagabend im Mai spielte sich ein ungewöhnliches Szenario in der Birkenwaldstraße in Obertshausen ab: ca. 20 Jugendliche und ihre Jugendleiter fanden sich mit Kannen voll angerührter Salatdressings, Thermomixern, frischen Tulpen und allerlei leckeren Zutaten in der Gemeinde ein. Denn eine unserer Jugendgruppen bereitete etwa 20 ausgelosten (Gemeinde-)Gästen einen gemütlichen und kulinarischen Abend. Dafür hieß es: Salat schnippeln, Tische stellen, dekorieren und Finger an den Instrumenten warm spielen. Zweieinhalb Stunden später war der große Gemeindesaal nicht wieder zu erkennen und ein Geruch von leckerem Essen verbreitete sich langsam. Zunächst wurden die Gäste mit einem Gruß aus der Küche willkommen geheißen. Nach einem kleinen geistlichen Input in Verbindung mit verschiedenen Salatvariationen als Vorspeise, kam es zum Hauptgang des Abends: Paprika-Hühnchen-Geschnetzeltes mit Reis. An die Nachspeise aus Tassenkuchen und Obstsalat reihte sich als Abschluss ein musikalischer Gruß aus der Küche. Wir denken, unsere Gäste fühlten sich wohl und konnten sowohl das Essen als auch ihre Gespräche sehr genießen.


Ein Wochenende auf der Stepskonferenz 2018

28. - 29. April 2018

Ungewöhnlich früh für einen Samstag machen sich fünf Autos mit unseren Jugendlichen auf die Reise. Doch sie sind nicht allein: noch 1.300 andere junge Leute aus ganz Deutschland sind unterwegs. Sie alle haben das gleiche Ziel: Dillenburg Nassau-Oranien-Halle zur Steps-Konferenz 2018.

Parkplatzsuche, Eintrittsbändchen holen und Plätze sichern – wir treten in eine krass umgestaltete Sporthalle mit einer gemütlichen STEPS-Lounge, Cocktailbar, Bühne und einer Ausstellung von verschiedenen Organisationen, Bibelschulen und Missionswerken. Auf jedes kleinste Detail wurde geachtet, selbst auf den Toiletten hängen coole Sprüche, Zitate und Ermutigungen.

Es geht los mit einer Worship-Zeit. Weiter geht’s mit anschaulichen Predigten zum Thema „Get Free“, die uns herausfordern, Schritte in die Freiheit zu gehen – zusammen mit Jesus. Denn: „nur wenn der Sohn euch frei macht seid ihr wirklich frei.“ (Joh. 8, 36) und „Christus hat uns befreit, damit wir als Befreite leben.“ (Gal. 5, 1).

Nachmittags gibt es die Gelegenheit, Workshops zu besuchen, Sport im nahe gelegenen Park zu machen oder einfach zu entspannen. Bei alldem lernt man auch immer wieder neue Leute kennen und kommt mit dem einen oder anderen ins Gespräch.

Die Nacht verbringen wir alle bei Gastfamilien und mehr oder weniger ausgeschlafen geht es am Sonntag wieder zur Veranstaltungshalle. Wir erleben einen weiteren ereignisreichen Tag, der viel zu schnell zu Ende ist. Am Ende dieses eindrücklichen Wochenendes treten wir wieder den Heimweg an – die Vorfreude auf das nächste Mal ist jetzt schon überall zu spüren.


Schülerwoche 2018 - Auf hoher See mit Kapitän Knut und Matrose Hein

Osterferien, 26.-29. April 2018

Unsere Schülerwoche war auch in diesem Jahr wieder lebhaft, fröhlich, kreativ, spannend, informativ, musikalisch - und lustig sowieso. Etwa 50 Kinder gingen auf eine Seereise mit Kapitän Knut und seinem Matrosen Hein, entdeckten die Wunder der Unterwasserwelt, erlebten Abenteuer in Sturm und Gefahr und lachten ausgiebig über vier eigenwillige Charaktere unserer Kreuzfahrt-Sketche. Um gut für die Reise gerüstet zu sein, gestaltete sich jedes Kind einen Seesack und ein Buddelschiff, lernte unser Schülerwochenunterwasserlied und erfuhr, in welchen Geschichten in der Bibel Wasser und Boote auch eine wichtige Rolle spielen. Bei unserer Unterwasserparty am Donnerstag wurden dann alle Basteleien und Lieder den Eltern vorgeführt.


Schülerwoche 2018: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

23. März 2018

So langsam verwandeln sich unsere Gemeinderäume in eine Unterwasserwelt bzw. versprühen sommerliches Strandflair. Viele fleißige Helfer dekorieren in diesen Tagen für unsere erste Schülerwoche in Obertshausen, damit ab Montag alle teilnehmenden Kinder sich gleich bei uns wohlfühlen. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr!


Frauenfreizeit im Schnee

16.-18. März 2018

Man nehme: ein schnuckeliges Freizeitheim im Odenwald, einen Seminarraum mit Ausblick, ein herausforderndes Thema, 45 Frauen, jede Menge Schnee und eine große Prise gute Laune. Man erhält: ein wunderbar entspannendes wie anregendes Wochenende, das für viele Teilnehmerinnen immer wieder einen Höhepunkt im Jahr darstellt. Dieses Mal betrachteten wir die bewundernswerte Frau aus Spüche 31, eine Frau, die sich mit großem Fleiß um die ihr anvertrauten Menschen kümmert. Doch wir versuchten, auch einmal zu schauen, was ihre einzelnen Verpflichtungen auch geistlich bedeuten könnten und wie sich unser Alltag zur Ehre Gottes einsetzen lässt. Daneben blieb wie immer viel Zeit für gute Gespräche, für Spaziergänge und Wanderungen in der hügeligen Umgebung und für einen Ausflug nach Michelstadt.


Jugendcafé "Wahre Freiheit"

Freitag, 2. März 2018

Nach einem halben Jahr Pause und etlichen großen und kleinen Besprechungen über die Gestaltung und die Ziele des Jugendcafés gingen wir motiviert und mit freudiger Erwartung auf das erste Jugendcafé in Obertshausen zu. Der neue, größere Raum entfaltete bei der Einrichtung sein Potenzial, da neben dem üblichen Aufbau von Stühlen, Tischen, Buffet und der Ausstattung für das Musikteam im hinteren Teil des Raumes noch Platz für eine Lounge und im vorderen Bereich für ein Sofa blieb.

Dort nahmen später Birgit und Gina Platz, die uns und unseren Gästen die Geschichte ihrer Freundschaft und ihres Glaubens zwischen Ost- und Westdeutschland erzählten. Authentisch und ansprechend berichteten sie von ihrer Jugend, die in mancher Hinsicht ganz ähnlich der heutigen Jugend war. Sie erzählten auch von Sorgen und Wünschen, die auch die heutige junge Generation noch beschäftigen, auch wenn sie aus einer Zeit stammen, die heutige Jugendliche nur aus Geschichtsbüchern - oder eben aus Erzählungen kennen. Natürlich gaben sie uns auch wertvolle Impulse mit auf den Weg, etwa wie sie nach Birgits abenteuerlichen Flucht beide erst durch Jesus endgültige Freiheit bekamen.

Danach konnten alle noch gemeinsam essen und das Beisammensein genießen.


Freizeit zum Jahreswechsel

28. Dezember 2017 - 01. Januar 2018

Gemeinsam ließen etwa 100 Gemeindeglieder im schönen Knüll-House das Jahr ausklingen. Jung und alt, Großfamilien und Singles, Babys und Teenager - eine herrlich bunte Mischung verlebte informative, besinnliche und unterhaltsame Tage. Mit unserem Referenten Jürgen Fischer nahmen wir den 1. Johannesbrief unter die Lupe und erkannten unter anderem aufs Neue, dass es Gott sehr wichtig ist, dass wir unsere "Glaubensgeschwister" in Wort und Tat lieben. Einander zuhören, füreinander beten und sich gegenseitig im Alltag unterstützen - dies sollte ein wichtiger Bestandteil im Leben eines jeden Christen sein.

Nachmittags blieb dann noch reichlich Zeit für erholsame Spaziergänge, Gesellschaftsspiele oder Kaffee und Kuchen. Bevor uns das beeindruckende Feuerwerk über Neukirchen ins neue Jahr begleitete, trainierten wir unsere Lachmuskeln ausgiebig bei unserem traditionellen "Bunten Abend". Dort zeigte sich einmal mehr, welch vielseitige Talente uns Gott geschenkt hat und wie dankbar wir füreinander sein können.


Umzug nach Obertshausen

16. Dezember 2017

Viele Monate des Betens, Suchens, Abwägens, Planens, Aussortierens und Packens fanden an einem Samstag im Dezember ihren Höhepunkt. Die Möbeltransporter fuhren in der Roseggerstraße 6 in Offenbach Bieber vor und luden unser Inventar ein. Schränke und Stühle, Bastelmaterial und Gesangsbücher, Lautsprecher und Herd, Wickeltisch und Tischkicker - all dies und noch viel mehr wurde in unsere neuen Räume in Obertshausen, in die Birkenwaldstraße 38, gebracht. Dort fanden diese Dinge und wir ein neues Zuhause. Gerne wären wir in Offenbach, und besonders in Offenbach Bieber geblieben. Aber unser Weg führte uns nach Obertshausen, wo wir ebenso wie bisher als Gemeinde Gott loben und den Menschen ein Segen sein wollen. Wir freuen uns auch in unseren neuen Räumen immer über Besucher.


Gottesdienst spezial: Luthers ganz persönliche Reformation

29. Oktober 2017

Wer schon immer einmal den 95 Thesen Luthers gegenüber stehen wollte, der hatte am 29. Oktober, dem Sonntag vor dem Reformationstag, in unseren Räumen Gelegenheit. Im Eingangsbereich zierten sie die Wand und bildeten den Auftakt zu einem informativen wie anschaulichen Gottesdienst spezial. Ein Vortrag und diverse Liedbeiträge zeichneten den Weg des Jurastudenten, der später als Mönch während seiner Bibelstudien die Größe und die Gnade Gottes erkannte. Und heute steht dank seiner Übersetzungsarbeit jedem die Möglichkeit offen, ebenso wie Martin Luther, Gott zu erkennen und ebenfalls eine persönliche Reformation zu erleben. Liebevoll gestaltete Aushänge und ein Lutherquiz boten während des Ausklangs beim Stehcafé reichlich Input für Gespräche.


Eine Stiftshütte für die Jungschar

Januar - September 2017

Die Kinder und Mitarbeiter unserer Jungschargruppe BBC planten, sägten, bohrten, hämmerten und strichen - kurzum werkelten was das Zeug hielt und erschufen über viele Wochen ein riesiges, maßstabsgetreues Modell der Stiftshütte. Zuerst recherchierten Sie im alten Testament und versuchten herausfinden, wie das Gotteshaus der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten aufgebaut war und wie seine Bestandteile aussahen. Als ersten Schritt brachten sie auf einer Grundplatte 100 cm x 200 cm Sand auf, um dann mit kleinen Hölzern den Zaun und die Stiftshütte darauf anzubringen. Mit Lavendeldruck und anderen Drucktechniken wurden die Planen für das Zelt originalgetreu verschönert. Anschließend wurde der Zaun mit weißen Planen fertig gestellt und das Inventar gefertigt. Auch die Opfertiere wurden modelliert. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen! Zum Abschluss feierten wir ein Fest, bei dem auch die Eltern eingeladen waren und die fertige Stiftshütte besichtigen konnten. Dabei wurde allen Gästen anhand der Stiftshütte das Evangelium erklärt. Denn schon in der Stiftshütte war Gottes Rettungsplan erkennbar.


Frauenabend - "Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte"

30. September 2017

Voller Vorfreude kamen Samstagabend Frauen aus allen Richtungen zum Frauenabend herbeigeeilt. Fröhliche und freundliche Gesichter gesellten sich zum liebevollen Tischschmuck aus Sonnenblumen, Schwimmkerzen, verstreuten Blätter, Beeren und Ästen und der auf jedem Platz liegende, sorgfältig verpackte Badepraline. Etwa 55 Frauen genossen allerlei Leckereien von einem wundervollen Suppenbuffet und nutzten das gemeinsame Abendessen für angeregte Unterhaltungen.

Schließlich kam der Höhepunkt des Abends, Referentin Christiane erzählte aus ihrem Leben, wie sie Gott begegnete oder eher umgekehrt – wie Gott sie eroberte und durch diverse Wunder, Menschen und Situationen zu sich zog und sie überzeugte, dass Er lebt, in ihrem Leben eingreift und einen Sinn gibt. Mit Überzeugung konnte Christiane schließlich sagen: Wenn sie nur noch einen Tag zu leben hätte, dann wüsste sie nichts anderes als diesen Tag, wie jeden anderen Tag auch, mit Gott zu verbringen, denn dann wäre er vollkommen.

Im Anschluss an dieses bewegende Zeugnis von Gottes Wirken konnte man sich an den Tischen noch lange austauschen. Die meisten Frauen gingen nach Hause mit der Gewissheit im Herzen, dass Gott wirklich in unserem Leben eingreift und diesem Leben einen Sinn gibt.


Jugendcafé

29. September 2017

Unsere beiden Jugendgruppen luden im September zum Jugendcafé ein. Thema war  „Der Wettlauf des Lebens“. Nach einem Aufwärmspiel, bei dem es darum ging, selbst Entscheidungen zu treffen, und einigen Liedern mit unserem Musikteam, erfuhren unsere Jugendlichen und ihre Gäste einiges über Achimaaz, der als treuer Diener des Königs Davids nicht den bequemen Weg wählte, sondern den Steinigen, aber dafür den Direkten. "Welchen Weg würdest du nehmen?" – das war eine der zentralen Fragen, die der Referent anhand dieses alttestamentlichens Beispiels an seine Zuhörer stellte. Denn jeder läuft einen Wettlauf. Nur welches Ziel hat unser (Lebens-)Lauf und wie laufen wir? Haben wir noch Lasten, die wir als zusätzliches Gepäck mitschleppen? Im Anschluss an diesen sehr anprechenden Input gab es noch Knabberzeug und belegte Brötchen, die vorher fleißige Hände vorbereitet hatten.


Männerfreizeit auf Burg Breuberg

22. - 24. September 2017

Für unsere Männerfreizeit auf der Burg Breuberg trafen sich 24 Männer im Alter von 19 bis 50+ Jahren für ein gemeinsames Wochenende. Nach gemeinsamen Abendessen, Singen und Beten traf sich die Runde zum lockeren Miteinander beim Spieleabend bis der letzte Radfahrer gegen 24 Uhr dazustieß. Die Bibelarbeiten drehten sich um das Thema „Wie können wir als Brüder gut miteinander umgehen“ und orientierten sich dafür hauptsächlich am Beispiel von Paulus & Barnabas. Durch eine gute Abwechslung von Bibelarbeiten, Singen, Beten, Wandern, Spieleabenden, Essen und Tischtennis spielen, konnten alle eine sehr schöne Gemeinschaft genießen und sich auf eine umfassendere Weise als sonntags beim Kaffee auf dem Gemeindeflur kennenlernen.


Taufe am Königssee

10. September 2017

Ganz elf Jugendliche und junge Erwachsene bezeugten in diesem Jahr öffentlich vor uns als Gemeinde, ihren Verwandten und Freunden, dass Sie sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Am Königssee in Zellhausen ließen sie sich nach biblischem Vorbild durch Untertauchen taufen, nachdem sie vorher kurz ihre Beweggründe bzw. ihren Werdegang schilderten.

Interessant war es zu hören, dass jeder eine ganz eigene Geschichte mit Gott hat und kein Lebensweg identisch ist. Und dennoch sind sie sich einig, indem Sie für eine lebendige Beziehung zu Gott Jesus' Tod am Kreuz für sich in Anspruch genommen haben.


Mainuferfest Offenbach

23. und 24. Juni 2017

Auch dieses Jahr ließen wir es uns nicht nehmen, beim Mainuferfest mit einem Stand vertreten zu sein - genießen wir doch immer wieder die tolle Atmosphäre dieses bunten Festes. Anlässlich des Reformationsjahres stellten wir eine originalgetreue Nachbildung einer Gutenberg-Druckerpresse aus, die wir - natürlich in ebenso originalgetreuen Kostümen - mit großer Begeisterung vorführten. Jeder Interessent konnte sich den Bibelvers drucken und mitnehmen, der als "das Evangelium in einer Nussschale" die Hauptaussage der Bibel auf den Punkt bringt. Daneben gab es für unsere Besucher natürlich wieder reichlich leckeren Kuchen und wertvolle Bücher als Lesefutter.


Jugendfreizeit über Himmelfahrt

15.-17. Juni 2017

Die diesjährige Freizeit unserer älteren Jugend (PUMA) sollte eine sportliche Herausforderung werden, denn eine Fahrradtour von Rodgau bis nach Heidelberg stand auf dem Programm! Da diese beachtlichen 85 Kilometer auf gewundenen Fahrradwegen nicht gerade schnell zurückgelegt sind, war die Stecke auf zwei Tage verteilt. Beladen mit Rucksäcken und Satteltaschen startete die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein. Trotz kleinerer Verwirrungen in der Wegfindung, etlichen Steigungen, unterschiedichen Auffassungen hinsichtlich der richtigen Geschwindigkeit und einigen technischen Schwierigkeiten, trafen abends alle verschwitzt aber heil in der Jugendherberge Zwingenberg ein. Dort widmete sich die bunte Gruppe dann Simson aus dem Buch Richter und beleuchtete den außergewöhnlichen Auftrag, den er schon vor seiner Geburt erhalten hatte.

Am nächten Tag ging es über Weinheim weiter bis nach Heidelberg - diesmal gestaltete sich der Weg eher flach, die Berge dienten nur zur Dekoration. In Heidelberg quartierten sich die Radler in den Räumen einer Christlichen Gemeinde ein und erkundeten die wunderbare Altstadt. Auch hier blieb Zeit, in einem kleinen Park die Taten Simsons zu diskutieren.

Am Samstag führte der sportliche Ehrgeiz erst nach Speyer und dann in einen kleinen Nachbarort Heidelbergs. Leider warf ein unglücklicher Radunfall alle weiteren Planungen über den Haufen. Geschockt, aber froh über einen einigermaßen glimpflichen Ausgang, wurde der Sonntag noch mit der Heidelberger Gemeinde verbracht, bis dann ein Teil der Gruppe die Rückreise mit dem Zug antrat und der andere - verrückte - Teil die 6stündige Rückreise mit dem Fahrrad auf sich nahm.


Jugendfreizeit an Pfingsten

3.-5. Juni 2017

Unsere jüngere Jugendgruppe (M&Ms) begab sich über Pfingsten zusammen auf eine Jugendfreizeit in den Taunus. Dort schauten sie nicht nur das Buch Ruth genauer an, sondern nutzen die gemeinsame Zeit auch für allerlei gemeinsame sportliche Aktivitäten wie Wandern oder Geländespiele. Abends hörten sie die Lebensberichte ihrer neuen Jugendleiter und vergnügten sich mit Gesellschaftsspielen.


Frauenfreizeit 2017

12.-14. Mai 2017

Knapp 40 Frauen machten sich für ein gemeinsames Wochenende auf den Weg in den Odenwald, um bei schönstem Wetter ein erholsames und inhaltlich spannendes Wochenende zu verbringen. Am Freitagabend wurde nach Liedern und einem lockeren Einstieg, der unsere Lachmuskeln strapazierte, ausgiebig erzählt und die Gemeinschaft genossen, bevor wir am Samstagvormittag mit Referentin Sonja ins Thema starteten. Dies lautete „Gott traut dir was zu – was traust du Gott zu?“. Nach einem Einblick in das Leben von Sonja betrachteten wir die Lebensbilder dreier Frauen aus der Bibel – Bathseba, Ruth und Rahab – und staunten, wie Gott aus deren ‚verkorksten‘ Leben etwas Großartiges machte.

Am Nachmittag lud der Sonnenschein dazu ein, einen ausgiebigen Spaziergang in die nähere Umgebung oder einen Ausflug ins idyllische Michelstadt zu unternehmen. Am Abend gewährte Tamara uns in ihrem Lebensbericht tiefe Einblicke in ihre persönliche Geschichte zwischen verschiedenen Kulturen – doch stets mit Gott an ihrer Seite, der ihr eine Identität gab und sie leitete.

Am Sonntag ermutigte Sonja uns im zweiten Teil ihres Vortrags weiter dazu, Gott mit der Lebensgeschichte, die er uns ganz persönlich gab, zu dienen. So fuhren wir nachdenklich und motiviert nach Hause – angespornt zu handeln und nicht zu verzweifeln, eine gute Beziehung zu Gott aufzubauen (und zu erhalten!) und sich etwas zuzutrauen im Dienst für Gott.


Schülerwoche für kleine Erfinder und Entdecker

10.-13. April 2017

Eine Woche voller Entdeckungen und erfinderischer Raffinessen erlebten in den Osterferien circa 90 Kinder bei unserer Schülerwoche. Nicht nur an den Wänden konnten viele nützliche und kuriose Erfindungen des Alltags bestaunt werden, sondern auch live wurden etliche kreative und witzige Geräte vorgeführt: z.B. ein fahrbarer Wecker, eine Denkmaschine oder ein Legoklavier. Damit und mit einigem Klamauk haben die Erfinder Kurt Schluss und Reiner Zufall für jede Menge Begeisterung gesorgt. Begeisternd waren ebenso die vielen Mitmach-Lieder, vor allem unserer „Heureka, alles klar“-Titelsong. Spannend waren die biblischen Geschichten und mitunter herausfordernd die Bastelprojekte. Ausgestattet mit selbst gebauten Periskopen und gefärbten Tulpen machten sich am letzten Tag alle nach einer großen Erfinderparty mit Eltern und Geschwistern auf den Weg nach Hause. Wir freuen uns schon alle auf nächstes Jahr!


Candle Light Dinner

17. Februar 2017

Kerzenschein, stilvolle Deko, dezente Live-Musik, umsichtiger und freundlicher Service und ein liebevolles Vier-Gänge-Menü - das gab es nicht etwa in einem Offenbacher Nobelrestaurant, sondern erwartete im Februar einige geladene Gäste in unseren Gemeinderäumen.

Unsere beiden Jugendgruppen gaben sich alle Mühe, um die etwa 20 eingeladenen Erwachsenen einen Freitagabend lang nach Strich und Faden zu verwöhnen. Sogar Babysitter für die Daheim gebliebenen Kinder wurden gestellt. Und so konnten wirklich alle Gäste den Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen in entspannter Atmosphäre genießen.


Seniorencafé

24. Januar 2017

"Von Gnade und Recht will ich singen. Dich, Herr, ehrt meine Musik." Bei unserem Seniorenkreis im Januar konnten unsere Gäste erleben, wie dieser Bibelvers aus Psalm 101 mit Leben erfüllt wird, denn drei begabte junge Musiker harmonierten wunderbar bei Gesang und Klavier und erfreuten alle Anwesenden.

Mit Hilfe eines Quiz wurde das Mineral "Beryll" vorgestellt, welches in früheren Zeiten als Material für Brillengläser diente. Mit diesem Bild vor Augen durften alle einen geschärften Blick auf verschiedene Eigenschaften Gottes werfen, die jeweils musikalisch - z.T. sogar mit Eigenkompositionen - untermalt wurden. Danach wurde der Blick auf uns Menschen gerichtet und wie sehr wir Jesus benötigen. Den Abschluss bildeten erneut Lieder - diesmal über die Liebe Gottes zu uns.


Frauenabend - Nur die Liebe zählt!

19. November 2016

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst." - so antwortet Jesus, als er von einem Schriftgelehrten nach der Ewigkeit gefragt wird. Zu diesem Herzensthema sprach Ana Kreuter aus Heidelberg am Frauenabend mit etwa fünfzig Frauen. Zum Einen wird in diesem Gebot die Liebe zu Gott thematisiert. Gott möchte, dass wir ihn kennen, eine Beziehung zu ihm haben und unser Wohlergehen nicht missbrauchen. Gleichzeitig gibt es uns die Freiheit, uns selbst zu entscheiden - und schafft damit ein großes Risiko für sich selbst! Wie gehen wir mit dieser Freiheit um?

Zum Anderen geht es um die Liebe zu meinem Nächsten. Wenn es uns gut geht, birgt das nicht die Gefahr, dass wir auf unsere Mitmenschen herabsehen und erhobenen Hauptes an ihnen vorbeigehen? Wie im Gleichnis des barmherzigen Samariters müssen wir "innerlich bewegt" werden und handeln! Was bewegt mich? Lasse ich mich auf meinem Weg unterbrechen (aber wie der barmherzige Samariter das Ziel nicht aus den Augen verlieren)? Habe ich "Wein und Öl" dabei?

Diese und weitere gute Gedanken gab uns Ana mit auf den Weg für unseren Alltag. Doch zuvor verbrachten wir noch einen netten Abend gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre.


M&M-Freizeit

01.-03. Oktober 2016

Das verlängerte Wochende wurde in diesem Jahr für eine kurze Jugendfreizeit unserer "M&Ms" ins Marburger Umland genutzt. Die gemeinsamen Tage wurden vormittags für Bibelarbeiten im Titusbrief genutzt. Nach vielen Fragen und hitzigen Diskussionen stand nachmittags ein Ausflug auf dem Programm, etwa in einen Kletterwald. Die Abende wurden dagegen genutzt, um die Bauchmuskeln aller Beteiligten zu trainieren - zumeist mit Hilfe von lustigen Sketchen und Spielen.


Taufe am Königssee

18. September 2016

Vier Täuflinge verschiedenen Alters fanden sich an einem trüben Septembersonntag samt zahlreichen Freunden und Verwandten zur Taufe am Königssee in Zellhausen ein.

Nach gemeinsamen Liedern und einer Predigt, in der es um die Bedeutung der Taufe ging, erzählten die vier Täuflinge, warum sie sich zu diesem wichtigen Schritt entschieden haben. Als Erinnerung diesen Tag erhielt jeder einen persönlichen Taufvers als persönlich gestaltetes Bild, der ihn auf seinem künftigen Weg begleiten soll.

Nach dem Untertauchen im noch sommerwarmen See entstiegen sie dem Wasser pudelnass aber überglücklich, um am Strand von großen Handtüchern und vielen Umarmungen empfangen zu werden. Zahlreiche Glückwünsche später ließen wir alle den Tag mit einem großen Picknick ausklingen.


Lichterfest 2016 – „Männersachen“

06. August 2016

Das diesjährige Lichterfest im Herzen Offenbachs stand unter dem Motto "Männersachen". Auch wir gestalteten mit mehreren hundert Kerzen ein Bilderrätsel und halfen mit, den Büsingpark in ein Meer aus über 70.000 Kerzenlichtern zu verwandeln.

Gesucht war ein allseits bekannter Mann aus der Bibel, den unsere Gäste anhand vier wichtigen Stationen aus seinem Leben (dargestellt in Kerzenmotiven) leicht erraten konnten. Für die richtige Lösung gab es ein kleines Präsent – der Renner waren dabei die guten alten Brausepulverpäckchen. Etwa 350 Besucher des Lichterfests haben mitgemacht und unser Motivrätsel gelöst.


Unser verregneter Sonntag auf dem Bieberer Markt

12. Juni 2016

Am nicht mehr ganz so frühen Morgen machen sich sechs verwegene Aufbauhelfer auf zum Bieberer Markt. Unser altersschwacher kleiner Pavillon, der mit vier Wasserkanistern gesichert wird, weiß noch nicht, was ihm heute alles blüht… Kaum ist er aufgebaut, kommt erst Regen, dann Starkregen, dann Wolkenbruch, dann noch Windböen. Jemand geht im strömenden Regen los Seitenwände holen. Inzwischen regnet es durch das Pavillondach durch. Einer hat die glorreiche Idee, eine Malerfolie als zweites Dach drüberzulegen – und siehe da, für den Rest des Tages hält der Kleine, aber nur, wenn man bei Wind die Seitenwände mit ausgebreiteten Menschenarmen stabilisiert.

Die ersten Stunden sitzen wir da und lassen es uns bei prasselndem Regen und warmen Gedanken gutgehen. Um uns herum ist es irgendwie ausgestorben, viele Aussteller haben gar nicht aufgebaut oder lassen ihre leeren Pavillons da stehen. Wie wir, denn unsere Bücher wellen sich sofort bei der hohen Luftfeuchtigkeit. Aber dann kommt Fahrt auf: Jemand beginnt hochmotiviert Büchergutscheine zu verteilen (im Regen, leider kein Laserdruck…). Leute kommen zum Stand, und spätestens jetzt „müssen“ wir auch Bücher rauslegen. Nach Gottesdienstende kommt die Sonne – und eine ganze Reihe weiterer Helfer. Weitere Gutscheinverteiler gesellen sich dazu, und plötzlich ist richtig Leben am Stand. Das Wetter ist auch auf einmal richtig gut! Wir müssen sogar Gutscheine nachdrucken, so viel ist los… Manche kommen nur kurz ihr Buchpräsent abholen, andere bleiben auch länger für interessante Gespräche. In die schöne Arbeit vertieft, verpasst eine vom Team ihre S-Bahn, eine andere ihr Mittagessen und eine dritte ihr geplantes Abendkonzert – und alle finden: Es hat sich gelohnt.

Am Abend ist auch der tapfere kleine Pavillon fast wieder trocken. Nur noch ein bisschen schiefer als vorher ist er jetzt. Wir beschließen: Wir werden einen neuen kaufen. Da kommen die nächsten Wolken: Also schnell die wertvollen Bücher einpacken – und den kleinen Pavillon.


Rekordverdächtige Schülerwoche

29. März – 1. April 2016

Vier Tage während der Osterferien tummelten sich rund fünfzig Kinder von der ersten bis zur siebten Klasse in unseren Räumen. Jeden Tag konnte in einem lustigen Spiel ein Rekord geknackt werden. Es wurde gesungen, was das Zeug hält. Besonders beliebt war das selbstgedichtete Mottolied „Rekordverdächtig“ zur Melodie eines früheren deutschen Radio-Hits.

Echt rekordverdächtig waren auch die Geschichten aus der Bibel, denen die Kinder gespannt lauschten – jeden Tag erzählt von einem anderen Erzähler. Henry Wanyoike, ein blinder Läufer, der bei den Paralympics gewann, war das Zentrum der Fortsetzungsgeschichte.

Tolle Bastelarbeiten, wie zum Beispiel eine aus Dosen recycelte Lampe, werden nun auch noch zu Hause an die schöne Woche erinnern.


Frauenfreizeit: "Das Gras auf meiner Seite"

18. - 21. März 2016

Um Neid und Eifersucht ging es in diesem Jahr auf unserer Frauenfreizeit im schönen Michelstadt. Referentin Astrid beleuchtete in zwei Tagen mit knapp 40 Frauen das Thema von vielen Seiten. Wenn Paulus im Römerbrief (Röm. 7,7) schreibt: "Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«", dann merken wir, dass wir mit unserem Neid nicht alleine sind.

Neid und Eifersucht betreffen jeden - mehr oder weniger. Oft sehen wir die Welt um uns herum sehr subjektiv und haben vielleicht den Eindruck, dass Gott Talente, Aussehen, Musikalität, Reichtum etc. ganz schön ungerecht verteilt hat.

Sehr oft sehen wir dabei aber genau das nicht, was UNS geschenkt ist. Diesen Unmut dürfen wir Gott bringen (Hebr. 4,16) und erkennen: Gott ist die Quelle aller guten Dinge, nicht aller erwünschten! Der Weg aus Neid und Eifersucht beginnt mit einem Blick in den Spiegel und nicht mit einem Blick auf andere. Wir müssen unsere neidischen Gedanken Gott abgeben und demütig werden vor ihm, damit er uns verändern kann. Astrid ermutigte die Teilnehmerinnen, dass jeder lernen kann, zufrieden zu sein. Sobald wir die Nähe Gottes suchen, ändert Gott unsere Perspektive.

Dieses Thema, aber auch viele andere, waren Gesprächsstoff während der gemütlichen Spaziergänge, der schönen Ausflüge in Michelstadts Altstadt und der lustigen (Frauen-)Abende.


Seniorencafé

08. März 2016

Bei unserem Seniorencafé erfuhren unsere Gäste einige Highlights aus dem Leben von Margot, einer früheren Missionarin im Nahen Osten.

Zuerst berichtete sie uns, wie sie kurz nach ihrer Entscheidung für ein Leben mit Jesus Weihnachten mit Ihrer Familie verbrachte. Gott schenkte es, dass alte Wunden geöffnet, gesäubert und schlussendlich auch geheilt werden durften. Die noch größere Freude war allerdings, dass dadurch auch ihre Familie ein Ja zu Jesus fand.

Danach fasste sie den Entschluss, als Sprachlehrerin in die Türkei zu gehen und in Istanbul als „Zeltmacherin“ neue Pflöcke für das Evangelium in diesen einst (ur-) christlichen Boden zu schlagen. Um uns zu veranschaulichen, wie Gott ihr zuweilen „hitziges“ Temperament nutzte, um als Frau in diesem orientalischen Land Kontakte zu ihren (männlichen) Mitmenschen zu knüpfen und für den Sohn Gottes Zeugnis zu geben, erzählte sie uns eine Begebenheit aus den Anfängen ihres Dienstes. Was zuerst als wütende Beschwerde bei der Polizei über die Zustände beim benachbarten Postamt begann, wurde am Ende eine langjährige Freundschaft mit den Männern dieser Wache. Diese halfen ihr dann nicht nur mit dem Umzug als sie später den Stadtteil wechselte, sondern waren auch begierig mehr von Ihrem Gott zu hören und (in den von ihr geschenkten Bibeln) zu lesen.


Frauenabend - Gott vertrauen, auch wenn ich ihn nicht verstehe

28. November 2015

Ende November war Gabi Fett als Referentin bei unserem Frauenabend zu Gast und erzählte aus ihrem Leben. Nicht weil sie denke, sie hätte so eine spannende Geschichte, so Gabi. Sondern weil sie glaube, dass diese Erfahrungen übertragbar seien. Jeder, der sich auf Gott einlässt, könne auch diese Erfahrungen machen. Eine gewagte Aussage, über die viele der über 70 Zuhörerinnen erst mal nachdenken mussten. Im Laufe von Gabis Lebensbericht wurde jedoch klar, was sie meinte.

Gabi, 29 Jahre alt, hatte ihr Leben im Griff: Eine Familie mit drei kleinen Kindern und einen von Gott zugewiesenen Platz in einem Freizeitheim. Das änderte sich jedoch von heute auf morgen - ausgerechnet an Weihnachten 2004. Ein Bakterium hatte erst ihrem Arm, später Gabis ganzen Körper vergiftet. Nach einiger Zeit in Krankenhäusern, Notoperationen und Gesprächen mit Ärzten war sie sich sicher: Sie würde das nicht packen. Auf der anderen Seite war Gabi unendlich froh über Gottes greifbare Nähe, die sie in dieser Zeit immer wieder erleben durfte. "Wer mit Gott dem Tod entgegen geht, der braucht keine Angst haben, weil Jesus Christus den Schrecken des Todes besiegt hat!", so Gabi.

Nach einiger Zeit im künstlichen Koma war es ihr Mann, der sie aufforderte, sich nicht mehr gegen das aufzulehnen, was da passierte, sondern Gott zu vertrauen: "Sag 'Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor Dir.' " Da fing Gabi an, darauf zu vertrauen, dass das, was sie erlebte, Gottes bester Plan für sie war und dass ihm nichts entglitten ist. Als sich die Umstände besserten und Gabi dachte, alles wäre geschafft, wurde ihr Glaube noch einmal auf die Probe gestellt: Ihr Arm musste trotz aller Gebete und Hoffnungen amputiert werden. Trost für Gabi hatte Gott ausgerechnet mit Psalm 77 - die heilsamste Antwort, die Gott ihr zu diesem Zeitpunkt geben konnte. Heute weiß Gabi: Gottes Pläne für uns werden in der Ewigkeit entworfen, am heiligsten Ort des Universums. Dinge passieren, weil Gott den Überblick hat. Auch über Dein Leben. "Und Du tust gut daran, darauf zu vertrauen."