Skip to main content

Ist die Bibel glaubwürdig?

(Teil II)

1947 entdeckt ein Beduine in einer Höhle bei Qumran am Toten Meer (heute: Westbank / Westjordanland) Tonkrüge mit alten, verklebten Lederrollen. Für die Wissenschaft sind sie eine archäologische Sensation: Es sind Schriftrollen aus dem antiken Judentum.

Einer der bedeutendsten Funde ist eine 7,30 m lange, nahezu unbeschädigte Rolle des Prophetenbuches Jesaja. Sowohl Schriftanalyse als auch C14-Methode datieren sie in die Zeit um 200 vor Christus. Im Buch Jesaja wird das Kommen des Messias, sein Wesen und sein Leiden nicht nur angekündigt, sondern genau beschrieben. Bibelkritiker hatten bis zu diesem Sensationsfund behauptet, die zahlreichen Passagen über Jesus wären nachträglich eingefügt oder verfälscht worden.

Die bis dahin ältesten hebräischen Bibelabschriften stammten aus dem 10. Jahrhundert nach Christus. Die Schriftrollen von Qumran sind also über 1.000 Jahre älter und stammen aus einer Zeit weit vor Jesus.

Die Auswertung der Jesaja-Schriftrolle nahm damit Bibelkritikern eine Menge Wind aus den Segeln: Sowohl die Behauptung, die prophetischen Worte seien nachträglich geschrieben worden, als auch bei den Abschriften seien Fehler oder Fälschungen passiert, sind durch die Qumran-Funde widerlegt. Sie belegen: Die Bibel verdient unser Vertrauen!