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Jugendfreizeit Pfingsten

3.-5. Juni 2017

Unsere jüngere Jugendgruppe (M&Ms) begab sich über Pfingsten zusammen auf eine Jugendfreizeit in den Taunus. Dort schauten sie nicht nur das Buch Ruth an, sondern nutzen die gemeinsame Zeit auch für allerlei gemeinsame sportliche Aktivitäten wie Wandern oder Geländespiele. Abends hörten sie die Lebensberichte ihrer neuen Jugendleiter und vergnügten sich mit Gesellschaftsspielen.


Frauenfreizeit 2017

12.-14. Mai 2017

Knapp 40 Frauen machten sich für ein gemeinsames Wochenende auf den Weg in den Odenwald, um bei schönstem Wetter ein erholsames und inhaltlich spannendes Wochenende zu verbringen. Am Freitagabend wurde nach Liedern und einem lockeren Einstieg, der unsere Lachmuskeln strapazierte, ausgiebig erzählt und die Gemeinschaft genossen, bevor wir am Samstagvormittag mit Referentin Sonja ins Thema starteten. Dies lautete „Gott traut dir was zu – was traust du Gott zu?“. Nach einem Einblick in das Leben von Sonja betrachteten wir die Lebensbilder dreier Frauen aus der Bibel – Bathseba, Ruth und Rahab – und staunten, wie Gott aus deren ‚verkorksten‘ Leben etwas Großartiges machte.

Am Nachmittag lud der Sonnenschein dazu ein, einen ausgiebigen Spaziergang in die nähere Umgebung oder einen Ausflug ins idyllische Michelstadt zu unternehmen. Am Abend gewährte Tamara uns in ihrem Lebensbericht tiefe Einblicke in ihre persönliche Geschichte zwischen verschiedenen Kulturen – doch stets mit Gott an ihrer Seite, der ihr eine Identität gab und sie leitete.

Am Sonntag ermutigte Sonja uns im zweiten Teil ihres Vortrags weiter dazu, Gott mit der Lebensgeschichte, die er uns ganz persönlich gab, zu dienen. So fuhren wir nachdenklich und motiviert nach Hause – angespornt zu handeln und nicht zu verzweifeln, eine gute Beziehung zu Gott aufzubauen (und zu erhalten!) und sich etwas zuzutrauen im Dienst für Gott.


Schülerwoche

10.-13. April 2017

Eine Woche voller Entdeckungen und erfinderischer Raffinessen erlebten in den Osterferien circa 90 Kinder bei unserer Schülerwoche. Nicht nur an den Wänden konnten viele nützliche und kuriose Erfindungen des Alltags bestaunt werden, sondern auch live wurden etliche kreative und witzige Geräte vorgeführt: z.B. ein fahrbarer Wecker, eine Denkmaschine oder ein Legoklavier. Damit und mit einigem Klamauk haben die Erfinder Kurt Schluss und Reiner Zufall für jede Menge Begeisterung gesorgt. Begeisternd waren ebenso die vielen Mitmach-Lieder, vor allem unserer „Heureka, alles klar“-Titelsong. Spannend waren die biblischen Geschichten und mitunter herausfordernd die Bastelprojekte. Ausgestattet mit selbst gebauten Periskopen und gefärbten Tulpen machten sich am letzten Tag alle nach einer großen Erfinderparty mit Eltern und Geschwistern auf den Weg nach Hause. Wir freuen uns schon alle auf nächstes Jahr!


Candle Light Dinner

17. Februar 2017

Kerzenschein, stilvolle Deko, dezente Live-Musik, umsichtiger und freundlicher Service und ein liebevolles Vier-Gänge-Menü - das gab es nicht etwa in einem Offenbacher Nobelrestaurant, sondern erwartete im Februar einige geladene Gäste in unseren Gemeinderäumen.

Unsere beiden Jugendgruppen gaben sich alle Mühe, um die etwa 20 eingeladenen Erwachsenen einen Freitagabend lang nach Strich und Faden zu verwöhnen. Sogar Babysitter für die Daheim gebliebenen Kinder wurden gestellt. Und so konnten wirklich alle Gäste den Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen in entspannter Atmosphäre genießen.


Seniorencafé

24. Januar 2017

"Von Gnade und Recht will ich singen. Dich, Herr, ehrt meine Musik." Bei unserem Seniorenkreis im Januar konnten unsere Gäste erleben, wie dieser Bibelvers aus Psalm 101 mit Leben erfüllt wird, denn drei begabte junge Musiker harmonierten wunderbar bei Gesang und Klavier und erfreuten alle Anwesenden.

Mit Hilfe eines Quiz wurde das Mineral "Beryll" vorgestellt, welches in früheren Zeiten als Material für Brillengläser diente. Mit diesem Bild vor Augen durften alle einen geschärften Blick auf verschiedene Eigenschaften Gottes werfen, die jeweils musikalisch - z.T. sogar mit Eigenkompositionen - untermalt wurden. Danach wurde der Blick auf uns Menschen gerichtet und wie sehr wir Jesus benötigen. Den Abschluss bildeten erneut Lieder - diesmal über die Liebe Gottes zu uns.


Frauenabend - Nur die Liebe zählt!

19. November 2016

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst." - so antwortet Jesus, als er von einem Schriftgelehrten nach der Ewigkeit gefragt wird. Zu diesem Herzensthema sprach Ana Kreuter aus Heidelberg am Frauenabend mit etwa fünfzig Frauen. Zum Einen wird in diesem Gebot die Liebe zu Gott thematisiert. Gott möchte, dass wir ihn kennen, eine Beziehung zu ihm haben und unser Wohlergehen nicht missbrauchen. Gleichzeitig gibt es uns die Freiheit, uns selbst zu entscheiden - und schafft damit ein großes Risiko für sich selbst! Wie gehen wir mit dieser Freiheit um?

Zum Anderen geht es um die Liebe zu meinem Nächsten. Wenn es uns gut geht, birgt das nicht die Gefahr, dass wir auf unsere Mitmenschen herabsehen und erhobenen Hauptes an ihnen vorbeigehen? Wie im Gleichnis des barmherzigen Samariters müssen wir "innerlich bewegt" werden und handeln! Was bewegt mich? Lasse ich mich auf meinem Weg unterbrechen (aber wie der barmherzige Samariter das Ziel nicht aus den Augen verlieren)? Habe ich "Wein und Öl" dabei?

Diese und weitere gute Gedanken gab uns Ana mit auf den Weg für unseren Alltag. Doch zuvor verbrachten wir noch einen netten Abend gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre.


M&M-Freizeit

01.-03. Oktober 2016

Das verlängerte Wochende wurde in diesem Jahr für eine kurze Jugendfreizeit unserer "M&Ms" ins Marburger Umland genutzt. Die gemeinsamen Tage wurden vormittags für Bibelarbeiten im Titusbrief genutzt. Nach vielen Fragen und hitzigen Diskussionen stand nachmittags ein Ausflug auf dem Programm, etwa in einen Kletterwald. Die Abende wurden dagegen genutzt, um die Bauchmuskeln aller Beteiligten zu trainieren - zumeist mit Hilfe von lustigen Sketchen und Spielen.


Taufe am Königssee

18. September 2016

Vier Täuflinge verschiedenen Alters fanden sich an einem trüben Septembersonntag samt zahlreichen Freunden und Verwandten zur Taufe am Königssee in Zellhausen ein.

Nach gemeinsamen Liedern und einer Predigt, in der es um die Bedeutung der Taufe ging, erzählten die vier Täuflinge, warum sie sich zu diesem wichtigen Schritt entschieden haben. Als Erinnerung diesen Tag erhielt jeder einen persönlichen Taufvers als persönlich gestaltetes Bild, der ihn auf seinem künftigen Weg begleiten soll.

Nach dem Untertauchen im noch sommerwarmen See entstiegen sie dem Wasser pudelnass aber überglücklich, um am Strand von großen Handtüchern und vielen Umarmungen empfangen zu werden. Zahlreiche Glückwünsche später ließen wir alle den Tag mit einem großen Picknick ausklingen.


Lichterfest 2016 – „Männersachen“

06. August 2016

Das diesjährige Lichterfest im Herzen Offenbachs stand unter dem Motto "Männersachen". Auch wir gestalteten mit mehreren hundert Kerzen ein Bilderrätsel und halfen mit, den Büsingpark in ein Meer aus über 70.000 Kerzenlichtern zu verwandeln.

Gesucht war ein allseits bekannter Mann aus der Bibel, den unsere Gäste anhand vier wichtigen Stationen aus seinem Leben (dargestellt in Kerzenmotiven) leicht erraten konnten. Für die richtige Lösung gab es ein kleines Präsent – der Renner waren dabei die guten alten Brausepulverpäckchen. Etwa 350 Besucher des Lichterfests haben mitgemacht und unser Motivrätsel gelöst.


Unser verregneter Sonntag auf dem Bieberer Markt

12. Juni 2016

Am nicht mehr ganz so frühen Morgen machen sich sechs verwegene Aufbauhelfer auf zum Bieberer Markt. Unser altersschwacher kleiner Pavillon, der mit vier Wasserkanistern gesichert wird, weiß noch nicht, was ihm heute alles blüht… Kaum ist er aufgebaut, kommt erst Regen, dann Starkregen, dann Wolkenbruch, dann noch Windböen. Jemand geht im strömenden Regen los Seitenwände holen. Inzwischen regnet es durch das Pavillondach durch. Einer hat die glorreiche Idee, eine Malerfolie als zweites Dach drüberzulegen – und siehe da, für den Rest des Tages hält der Kleine, aber nur, wenn man bei Wind die Seitenwände mit ausgebreiteten Menschenarmen stabilisiert.

Die ersten Stunden sitzen wir da und lassen es uns bei prasselndem Regen und warmen Gedanken gutgehen. Um uns herum ist es irgendwie ausgestorben, viele Aussteller haben gar nicht aufgebaut oder lassen ihre leeren Pavillons da stehen. Wie wir, denn unsere Bücher wellen sich sofort bei der hohen Luftfeuchtigkeit. Aber dann kommt Fahrt auf: Jemand beginnt hochmotiviert Büchergutscheine zu verteilen (im Regen, leider kein Laserdruck…). Leute kommen zum Stand, und spätestens jetzt „müssen“ wir auch Bücher rauslegen. Nach Gottesdienstende kommt die Sonne – und eine ganze Reihe weiterer Helfer. Weitere Gutscheinverteiler gesellen sich dazu, und plötzlich ist richtig Leben am Stand. Das Wetter ist auch auf einmal richtig gut! Wir müssen sogar Gutscheine nachdrucken, so viel ist los… Manche kommen nur kurz ihr Buchpräsent abholen, andere bleiben auch länger für interessante Gespräche. In die schöne Arbeit vertieft, verpasst eine vom Team ihre S-Bahn, eine andere ihr Mittagessen und eine dritte ihr geplantes Abendkonzert – und alle finden: Es hat sich gelohnt.

Am Abend ist auch der tapfere kleine Pavillon fast wieder trocken. Nur noch ein bisschen schiefer als vorher ist er jetzt. Wir beschließen: Wir werden einen neuen kaufen. Da kommen die nächsten Wolken: Also schnell die wertvollen Bücher einpacken – und den kleinen Pavillon.


Rekordverdächtige Schülerwoche

29. März – 1. April 2016

Vier Tage während der Osterferien tummelten sich rund fünfzig Kinder von der ersten bis zur siebten Klasse in unseren Räumen. Jeden Tag konnte in einem lustigen Spiel ein Rekord geknackt werden. Es wurde gesungen, was das Zeug hält. Besonders beliebt war das selbstgedichtete Mottolied „Rekordverdächtig“ zur Melodie eines früheren deutschen Radio-Hits.

Echt rekordverdächtig waren auch die Geschichten aus der Bibel, denen die Kinder gespannt lauschten – jeden Tag erzählt von einem anderen Erzähler. Henry Wanyoike, ein blinder Läufer, der bei den Paralympics gewann, war das Zentrum der Fortsetzungsgeschichte.

Tolle Bastelarbeiten, wie zum Beispiel eine aus Dosen recycelte Lampe, werden nun auch noch zu Hause an die schöne Woche erinnern.


Frauenfreizeit: "Das Gras auf meiner Seite"

18. - 21. März 2016

Um Neid und Eifersucht ging es in diesem Jahr auf unserer Frauenfreizeit im schönen Michelstadt. Referentin Astrid beleuchtete in zwei Tagen mit knapp 40 Frauen das Thema von vielen Seiten. Wenn Paulus im Römerbrief (Röm. 7,7) schreibt: "Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«", dann merken wir, dass wir mit unserem Neid nicht alleine sind.

Neid und Eifersucht betreffen jeden - mehr oder weniger. Oft sehen wir die Welt um uns herum sehr subjektiv und haben vielleicht den Eindruck, dass Gott Talente, Aussehen, Musikalität, Reichtum etc. ganz schön ungerecht verteilt hat.

Sehr oft sehen wir dabei aber genau das nicht, was UNS geschenkt ist. Diesen Unmut dürfen wir Gott bringen (Hebr. 4,16) und erkennen: Gott ist die Quelle aller guten Dinge, nicht aller erwünschten! Der Weg aus Neid und Eifersucht beginnt mit einem Blick in den Spiegel und nicht mit einem Blick auf andere. Wir müssen unsere neidischen Gedanken Gott abgeben und demütig werden vor ihm, damit er uns verändern kann. Astrid ermutigte die Teilnehmerinnen, dass jeder lernen kann, zufrieden zu sein. Sobald wir die Nähe Gottes suchen, ändert Gott unsere Perspektive.

Dieses Thema, aber auch viele andere, waren Gesprächsstoff während der gemütlichen Spaziergänge, der schönen Ausflüge in Michelstadts Altstadt und der lustigen (Frauen-)Abende.


Seniorencafé

08. März 2016

Bei unserem Seniorencafé erfuhren unsere Gäste einige Highlights aus dem Leben von Margot, einer früheren Missionarin im Nahen Osten.

Zuerst berichtete sie uns, wie sie kurz nach ihrer Entscheidung für ein Leben mit Jesus Weihnachten mit Ihrer Familie verbrachte. Gott schenkte es, dass alte Wunden geöffnet, gesäubert und schlussendlich auch geheilt werden durften. Die noch größere Freude war allerdings, dass dadurch auch ihre Familie ein Ja zu Jesus fand.

Danach fasste sie den Entschluss, als Sprachlehrerin in die Türkei zu gehen und in Istanbul als „Zeltmacherin“ neue Pflöcke für das Evangelium in diesen einst (ur-) christlichen Boden zu schlagen. Um uns zu veranschaulichen, wie Gott ihr zuweilen „hitziges“ Temperament nutzte, um als Frau in diesem orientalischen Land Kontakte zu ihren (männlichen) Mitmenschen zu knüpfen und für den Sohn Gottes Zeugnis zu geben, erzählte sie uns eine Begebenheit aus den Anfängen ihres Dienstes. Was zuerst als wütende Beschwerde bei der Polizei über die Zustände beim benachbarten Postamt begann, wurde am Ende eine langjährige Freundschaft mit den Männern dieser Wache. Diese halfen ihr dann nicht nur mit dem Umzug als sie später den Stadtteil wechselte, sondern waren auch begierig mehr von Ihrem Gott zu hören und (in den von ihr geschenkten Bibeln) zu lesen.


Frauenabend - Gott vertrauen, auch wenn ich ihn nicht verstehe

28. November 2015

Ende November war Gabi Fett als Referentin bei unserem Frauenabend zu Gast und erzählte aus ihrem Leben. Nicht weil sie denke, sie hätte so eine spannende Geschichte, so Gabi. Sondern weil sie glaube, dass diese Erfahrungen übertragbar seien. Jeder, der sich auf Gott einlässt, könne auch diese Erfahrungen machen. Eine gewagte Aussage, über die viele der über 70 Zuhörerinnen erst mal nachdenken mussten. Im Laufe von Gabis Lebensbericht wurde jedoch klar, was sie meinte.

Gabi, 29 Jahre alt, hatte ihr Leben im Griff: Eine Familie mit drei kleinen Kindern und einen von Gott zugewiesenen Platz in einem Freizeitheim. Das änderte sich jedoch von heute auf morgen - ausgerechnet an Weihnachten 2004. Ein Bakterium hatte erst ihrem Arm, später Gabis ganzen Körper vergiftet. Nach einiger Zeit in Krankenhäusern, Notoperationen und Gesprächen mit Ärzten war sie sich sicher: Sie würde das nicht packen. Auf der anderen Seite war Gabi unendlich froh über Gottes greifbare Nähe, die sie in dieser Zeit immer wieder erleben durfte. "Wer mit Gott dem Tod entgegen geht, der braucht keine Angst haben, weil Jesus Christus den Schrecken des Todes besiegt hat!", so Gabi.

Nach einiger Zeit im künstlichen Koma war es ihr Mann, der sie aufforderte, sich nicht mehr gegen das aufzulehnen, was da passierte, sondern Gott zu vertrauen: "Sag 'Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor Dir.' " Da fing Gabi an, darauf zu vertrauen, dass das, was sie erlebte, Gottes bester Plan für sie war und dass ihm nichts entglitten ist. Als sich die Umstände besserten und Gabi dachte, alles wäre geschafft, wurde ihr Glaube noch einmal auf die Probe gestellt: Ihr Arm musste trotz aller Gebete und Hoffnungen amputiert werden. Trost für Gabi hatte Gott ausgerechnet mit Psalm 77 - die heilsamste Antwort, die Gott ihr zu diesem Zeitpunkt geben konnte. Heute weiß Gabi: Gottes Pläne für uns werden in der Ewigkeit entworfen, am heiligsten Ort des Universums. Dinge passieren, weil Gott den Überblick hat. Auch über Dein Leben. "Und Du tust gut daran, darauf zu vertrauen."